PKV für Beamte - die Mitgliedschaft in der PKV

PKV Beamte - jetzt günstigen Tarif sichernÄhnlich wie Selbstständige und Freiberufler, unterliegen Beamte nicht der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht, d.h. jeder Beamte kann sich die Mitgliedschaft bei einer gesetzlichen Krankenkasse oder einem privaten Krankenversicherer aussuchen. Viele Beamte entscheiden sich bewusst für die Mitgliedschaft in der PKV, da hier auf ein umfangreiches Leistungsspektrum zurückgegriffen werden kann, das in vielen Fällen sogar günstiger zu finanzieren ist als die monatlichen Beiträge für eine gesetzliche Krankenkasse. Überhaupt hat der Beamte durch die sogenannte Beihilferegelung nur einen Teil seiner gesundheitlichen Risiken eigenständig abzusichern, da der Arbeitgeber wie z.B. Bund, Länder und Gemeinden eine grundlegende, soziale Absicherung übernehmen, die sich auch auf den Bereich der Krankenversicherung auswirkt.

Die Beihilfeberechtigung für Beamte

Grundsätzlich ist jeder Beamte beihilfeberechtigt, der im Dienst des Staates arbeitet, wobei neben Angestellten des öffentlichen Dienstes z.B. auch Richter sowie Dauer- und Zeitsoldaten von der Beihilfe profitieren können. Gleiches gilt auch für die Familienmitglieder des Beamten, die von der Beihilfeberechtigung des Hauptversicherten profitieren. Ob eine Berechtigung vorliegt, Beihilfe durch den öffentlichen Arbeitgeber in Anspruch zu nehmen, hängt in erster Linie von der Höhe des eigenen Einkommens ab. Die Maximalhöhe wird branchenabhängig durch die Beihilfevorschrift geregelt, die Standardhöhe liegt bei 18.000 Euro. Kinder von Beamten sind solange beihilfeberechtigt, wie ein Anrecht auf Kindergeld besteht, üblicherweise also bis zum 27. Lebensjahr oder der Aufnahme einer eigenständigen Arbeitsstelle.

Restkosten gezielt durch die Private Krankenversicherung decken

Da die Beihilfe für Beamte nur unter bestimmten Umständen und ab einer bestimmten Leistungshöhe gewährt wird, ist durch den Beamten für sich und die Familie zusätzlich eine Vorsorge in gesundheitlicher Hinsicht zu treffen. Die verbleibenden Restkosten für Behandlungen, Medikamente oder medizinische Hilfsmittel müssen somit wie bei einem Angestellten oder Arbeiter durch eine andere Form der Krankenversicherung übernommen werden, wobei das Wahlrecht zwischen der Privaten Krankenversicherung und der gesetzlichen Krankenversicherung besteht. Wer sich hier als Beamter für die Mitgliedschaft bei einem privaten Versicherer entscheidet, profitiert hierbei von den gleichen Vorteilen, die auch gewöhnliche Mitglieder der PKV für reizvoll erachten. Da die monatlich zu zahlenden Beiträge alleine von der individuellen Disposition wie dem Lebensalter und eventuellen Vorerkrankungen abhängen, ist der Wechsel in die PKV für Beamte gerade in jungen Lebensjahren sehr interessant. Hier liegt meist noch eine ansprechende Gesundheit vor, so dass mit einem niedrigen Monatsbeitrag die entstehenden Restkosten im gesundheitlichen Bereich gedeckt werden können.

Was bei der Kostenerstattung für Beamte zu beachten ist

Wie bei allen Mitgliedern der PKV, hat ein Beamter die anfallenden Behandlungskosten zunächst vorzustrecken und anschließend von seinem Versicherer zurückzuholen. Die vom Arzt oder Apotheker ausgestellten Belege sollten dabei formal korrekt sein, da sie nicht alleine für die Kostenübernahme durch den privaten Versicherer eine Rolle spielen. Auch die Erstattung von geleisteten Aufwendungen im Rahmen der Beihilfe ist über die entsprechenden Belege vorzunehmen, wobei ein Mindestbeitrag von 200 Euro mit sämtlichen, eingereichten Aufwendungen zu erfüllen ist, um einen Erfolg bei der zuständigen Beihilfestelle erzielen zu können. Der Zeitraum, in welcher die Gesamtsumme erreicht wird, ist dabei grundsätzlich unerheblich, der Antrag auf Beihilfe sollte lediglich eine Summe von 15 Euro übersteigen, falls in einem Zeitraum von zehn Monaten nicht die ursprünglich geforderten 200 Euro erreicht werden.

Mit einem Vergleich die beste PKV für Beamte finden

Auch für Beamte bleibt die Wahl der besten, privaten Krankenversicherung eine individuelle Entscheidung. Durch einen PKV Vergleich der aktuellen Tarife zahlreicher Krankenversicherer, der mühelos über das Internet durchgeführt werden kann, ist es ohne Weiteres möglich, einen Überblick über die aktuelle Tariflandschaft der PKV zu erhalten und so gezielt zu wechseln. Hierbei lässt sich im ersten Schritt grundlegend herausfinden, ob die Mitgliedschaft bei einem privaten Versicherer lohnenswert ist und welche Vorteile sich gegenüber einer gesetzlichen Krankenkasse ergeben. Diese können für Beamte sowohl finanzieller wie auch leistungstechnischer Natur sein.