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Die private Versicherung bieten im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung zahlreiche Mehrleistungen. Zudem ermöglichen sie Versicherten, das Leistungspaket nach den individuellen Bedürfnissen und Ansprüchen zusammenzustellen und so auch selbst Einfluss auf die Beitragsgestaltung zu nehmen. Der Wechsel in die private Krankenversicherung ist Freiberuflern und Selbstständigen grundsätzlich möglich. Arbeitnehmer hingegen sind im Rahmen der deutschen Sozialversicherungssysteme in der gesetzlichen Krankenversicherung

Änderungen für die Private Krankenversicherung 2011


Einkommensgrenzen für die Private KrankenversicherungSeit Januar 2011 ist es jedoch möglich, mit einmaligem Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze, die für das Jahr 2011 auf 49.500 Euro festgelegt wurde, in die private Krankenversicherung (PKV) zu wechseln. Die bisher geltende Drei-Jahres-Frist, wonach ein Wechsel erst dann möglich war, wenn die Versicherungspflichtgrenze in drei aufeinander folgenden Jahren überschritten wurde, entfällt. Somit wird es nicht nur Berufseinsteigern, sondern auch vielen weiteren Arbeitnehmern künftig einfacher, in die PKV zu wechseln.

Die Leistungen der PKV werden vertraglich vereinbart. Versicherte können sich so sicher sein, dass die einmal vereinbarten Leistungen beibehalten und nicht, wie etwa bei den gesetzlichen Krankenkassen, dem Sparzwang zum Opfer fallen. Gesetzlich Versicherten, die keine Möglichkeit für einen Wechsel haben, bieten die privaten Krankenversicherer private Zusatzversicherungen an, die zum Beispiel für den ambulanten Bereich oder auch für Zahnbehandlungen und Zahnersatz gewählt werden können.

Nach Angaben des Verbandes der privaten Krankenversicherungen e.V. vom März 2010 waren im Jahr 2009 8,81 Millionen Deutsche privat krankenversichert. Hierin enthalten ist sowohl die PKV wie auch Beihilfeversicherungen von Beamten sowie private Zusatzversicherungen, die gesetzlich Versicherte nutzen.

Die Tarife unterscheiden sich meist erheblich

Unterschiede und Vorraussetzungen der Privaten Krankenversicherung (PKV)Auf dem Markt für die PKV gibt es derzeit mehr als 40 verschiedene Gesellschaften, wie zum Beispiel Signal Iduna, Debeka, Allianz und viele mehr mit zahlreichen unterschiedlichen Versicherungstarifen. Dabei ist es zum einen möglich, Kompakttarife zu wählen, die spezielle Leistungen im ambulanten sowie im stationären Bereich und auch bei zahnärztlichen Behandlungen bieten. Je nach Umfang der Versicherung können Antragsteller meist aus einem Basis-Tarif mit einer medizinischen Grundversorgung sowie verschiedenen weiteren Tarifen mit Zusatzleistungen wie der Chefarztbehandlung im Krankenhaus oder der Kostenübernahme von alternativen Heilmethoden wählen. Auch die Voraussetzungen für die private Krankenversicherung unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter. Die Einkommensgrenze ist allerdings immer dieselbe, diese wird vom Staat vorgeschrieben.

Der Basis-Tarif bietet Leistungen auf dem Niveau der gesetzlichen Krankenversicherungen und steht allen Menschen offen, ohne Gesundheitsprüfung. Alternativ hierzu bieten die privaten Krankenversicherer auch Bausteintarife, bei denen sich Versicherte ihren Leistungsumfang individuell zusammenstellen können. So ist es beispielsweise möglich, einen umfangreichen stationären Tarif bei der privaten Krankenversicherung zu wählen oder aber einen ambulanten Tarif zu nutzen, der die Behandlung beim Heilpraktiker sowie die Kostenübernahme bei alternativen Heilmethoden bietet.

Der Preis der privaten Versicherung orientiert sich maßgeblich am Alter sowie am Geschlecht der versicherten Person. Aber auch der Gesundheitszustand sowie der Umfang der gewählten Leistungen nehmen Einfluss auf die Beitragsberechnung. Versicherte, die Einsparungen erzielen wollen, können unter anderem Tarife mit Selbstbehalt wählen. Bei diesen Tarifen aus dem Private Krankenversicherung Rechner tragen Versicherte einen Teil der Behandlungskosten selbst. Dabei ist es zum einen möglich, Tarife mit einem pauschalen Selbstbehalt von etwa 300 Euro pro Monat zu wählen oder aber Tarife zu nutzen, bei denen ein prozentualer Selbstbehalt gewählt wird. Bei diesen Tarifen übernehmen Versicherte beispielsweise 20-30% der Behandlungskosten selbst, die weiteren Kosten trägt die Versicherung. Bei der Wahl von Tarifen mit Selbstbehalt gilt, dass die Beiträge umso niedriger sind, je höher der Selbstbehalt vereinbart wird.

Kosten können Versicherte auch dann sparen, wenn Tarife mit Beitragsrückerstattung gewählt werden. Die privaten Krankenversicherer erstatten ihren Versicherten bei diesen Tarifen bis zu drei Monatsbeiträge zurück, sofern die Versicherung nicht in Anspruch genommen wurde. Vor allem Gesundheitsbewusste Versicherte können hierdurch hohe Einsparungen erzielen.

Private Krankenversicherung im Test

Private Krankenversicherung Rechner und Wechsel

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